Briefmarken-Auktion

Am 6. und 7. September führen wir unsere erste grosse Briefmarkenauktion in Sursee durch. Merken Sie sich den Termin vor. Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

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Um Sie schon ein bisschen einzustimmen, finden Sie nachfolgend ein paar Spitzenstücke, die im September bei unserer Auktion unter den Hammer kommen.

AUSLANDRAYONBRIEF: RICHTERSWEIL – NAPOLI (Italien) 0.50 Rp.- Frankaturur: Frankiert mit 5x 10 Rp., entwertet mit meist übergehenden Bundesrauten, rückseitig mit Transitstempel. Der Brief wurde über Zürich und Mailand nach Rom befördert, dort mit dem Transitempel versehen und nach Neapel weiterbefördert, mehrfach Attestiert, Rellstab (95), Renggli (99) van der Linden (99) Eine einmalige Frankatur aus dem Jahr 1852

CHURER-GITTER RAUTE perfekt gesetzte (AW:100), T.36 A1-O, seltene Abart/Tabak: Rote Farbpigmente im Gelb-Druck, Teile der Kreuzeinfassung vorhanden 2/12. Eine Marke für sehr hohe Ansprüche, vor allem für den Stempelsammler der Durheimausgaben/Kreuzmarken, in fehlerfreier Erhaltung, Attest Hermann (2019)

MISCHFRANKATUR NÄFELS/GL: 51c (2)+67Aa+61Aa einmalige Frankatur nach VALDUNA (Voralberg AT), Risschen oben links der 67Aa, alle anderen Marken mit einwandfreier Zähnung, sehr gute Zentrierung und saubere übergehende Stempel, bügiges Dokument, welches die rechte 50c-Marke nicht tangiert, eine sehr seltene Franktur, mehrfach signiert und attestiert von PIERRE GUINAND (18) und Kurt Lörtscher (18)

HALBIERUNG/ BÜRON LU, BOTENWEIBELBRIEF mit äusserst attraktiver 20Rp.-Frankatur und bekannter Halbierung von BÜRON, T.34/35 E-LO (Type 34 halbiert) + Rayon I hellblau T.26 C2-RU, Briefmarken voll bis breitrandig. Mehrfach attestiert Rellstab (93), Weid (94) grosse Provenienz!

GAZETTE DE LAUSANNE/ ZEITUNG, T.11+12 B-RO voll bis breitrandiges Paar, auf vollständiger Zeitung. Mit Trennlinien auf drei Seiten. Es sind kaum Frankaturen auf Zeitungen aus dieser Zeit bekannt, Atteste Trüssel (89) Hermann (13)

HALBIERUNG/MODERIERTE FRANKATUR, T.29 C2-RO mit 3/12 Kreuzeinfassung 1852: Halbierung der regulären Druckschentaxe von 10Rp. bei gleichzeitiger Aufgabe einer grösseren Anzahl von gleichen Druckschriften ab dem 20.Exemplar. Bislang einziges bekanntes Stück/UNIKAT!

T.23 A3-U, * ungebraucht, enorm seltener ungebrauchter DRUCKSTEIN, an der Feldman-Auktion 2019 hat ein solches Stück über 10’000.- erzielt von der Sammlung von Dr. Heissinger, hier massiv günstiger. Guter, allseitig voll bis weissrandiger Schnitt, Randspalt, Sandkornpunkt, mit Originalgummi, diese Marke gehört zu den ganz grossen Durheimraritäten, Attest Hermann (2019)

UNIKAT: 72C – einzig bekanntes ungebrauchtes Exemplar mit Grossattest von Lörtscher und GUIAND, den beiden Stehendenexperten. Auch wenn die Marke etwas denzentriert ist, keinen Gummi besitzt, bügig ist und eine helle Stelle aufweist, ist es das bis heute einzig bekannte Exemplar dieser schon sehr seltenen Ausgabe. Der SBK-Wert wird zwischen 250’000.- bis 300’000.- geschätzt, die Zähnung ist sehr gut für diese Ausgabe und die braune Druckfarbe ist sehr frisch.

MISSGLÜCKTER, UNGEBRAUCHTER DRUCKSTEIN, T.35 M-O, im Katalog ist der Wert nicht gelistet, wohl sind nur eine Hand voll Exemplare von dieser Marke überhaupt bekannt. Rückseitig mit Teilgummi. Enorm seltene ungebrauchte Marke – links im Rand kleine fehlerhafte Stelle/bügig auf der Rückseite, sonst ohne Fehler und sich gut präsentierend. Attest Eichele (18) + Altsignatur SBK-Schätzpreis ist ca. 50’000.-

HALBIERUNG/GERSAU 1854, T.13 D-LO (rechte Seite), senkrecht halbierte Briefmarke, auf kleinformatigem Faltbrief, als 5Rp.-Frankatur nach Beckenried vom 19.4.1854, fehlerfreie Frankatur. Marke mit sehr frischen Farben, Brief ist signiert und mehrfach attestiert, NUSSBAUM (68), RELLSTAB (80) beste Erhaltung mit grosser Provenienz!

STARKE VERZÄHNUNG IM VIERERBLOCK: UNIKAT! Der Qualitätskontrolle entgangen, attraktiver Viererblock mit starker Verzähnung, obere rechte Bogenecke mit bester Präsentation. Attest Lörtscher (19)

23E/23B2m VIERERSTREIFEN, bislang grösste bekannte Einheit, Guter Markenschnitt, linke Marke oben und rechts beschnitten, sonst voll bis meist weissrandige Einheit, aus der rechten unteren Bogenecke. Waagrechter Bug, rechte Marke mit einem Loch im rechten Rand. Sehr seltene 10-Rappen-Strubel mit rotem Seidenfaden auf stärkefreiem, dünnen Münchner Papier, sauber und kopffrei entwertet, SBK nicht gelistet, schätzungweise SBK: 60’000.- Attest Hermann (19)

VIERERBLOCK, grösste bekannte Einheit der 22F (22B1m) mehrfach attestiert: Moser (62) Rellstab (82) Hermann (16). Hermann schreibt hierzu: Farbfrische „Seidenpapier“-Strubelmarken in sehr seltener Viererblock-Einheit, sauber entwertet mit kopffrei gesetzten Rauten, in sehr guter Bedarfserhaltung. Bogenpositionsnummern der Marken: 19/20+24/25, Druckabart: Unregelmässig ausgedruckte Randlinien, Papierabart: Stark nach oben versetzte Seidenfäden. Garantiert eine Bereicherung für den fortgeschrittenen Strubelsammler. Im SBK nicht gelistet, schätzungsweise SBK-Wert 50’000.-

MISCHFRANKATUR: Rothenburg LU: 25G Paar (orange) + Nr.28 (grau) auf Brief nach RUSWYL über Luzern, UNIKAT und absolut einmalige Frankatur eines äussert seltenen 42-Rappen-PORTOS, sehr schön übergehend entwertet. Attest Hermann (2003) wohl eine der seltensten Strubelfrankaturen, grosse Provenienz, STONE, FELDMAN, KOHLI – ein Brief für den ganz grossen Strubelsammler – ausführlicher Beschrieb von Urs Hermann zu diesem Dokument!